Erneuter Eingriff oder Überprüfung eines Defibrillators

Im Universitätsklinikum Gießen wurde im Auswertungsjahr 2022 bei 52 Patienten ein erneuter Eingriff an einem implantierten Defibrillator vorgenommen. Dabei kann es nötig sein, das Defibrillator-System zu wechseln oder den Defibrillator ganz zu entfernen. Die Gründe dafür können z.B. Probleme mit der Hardware des Defibrillators, Komplikationen mit den Sonden oder auch Infektionen sein. Die folgenden Ergebnisse zeigen, dass unsere Klinik bei einen erneuten Eingriff an einem Defibrillator eine überdurchschnittlich gute medizinische Qualität bietet.

Qualitätsmerkmal: Verschiebungen oder Fehlfunktionen der überprüften oder neu eingesetzten Sonden

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn es möglichst selten zu Verschiebungen oder Fehlfunktionen der überprüften oder neu eingesetzten Sonden kommt. Das folgende Schaubild zeigt, wie selten dies in unserem Haus der Fall ist.

Im Universitätsklinikum Gießen kam es im Prüfungsjahr 2022 bei keinem einzigen erneuten Eingriff (0,0%) an einem Defibrillator zu Verschiebungen oder Fehlfunktionen der überprüften oder neu eingesetzten Sonden. Deutschlandweit war dies bei 0,54% aller Operationen der Fall.

Ein erneuter operativer Eingriff im Bereich des Defibrillators ist ein sehr sicheres Verfahren, bei dem nur selten Komplikationen auftreten. Dennoch kann es in seltenen Fällen nach der Operation zu Verschiebungen oder Fehlfunktionen der überprüften oder neu eingesetzten Sonden.